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So können Wasserräder in einer Familienlandsitz-Siedlung aussehen und Strom erzeugen. Nicht das wir mit voller Elektroausrüstung auf unsere Landsitze ziehen werden. Nein, aber die vorhandene Technik für den Übergang zur autarken Siedlung zu Nutzen macht mehr als Sinn. In unserer Siedlung „Weda Elysia“ haben wir zwei dieser Räder geplant. Eines wird sich für das Gemeinschaftshaus mit Schule drehen und das andere für den Gewerbepark am Forsthaus.

Siehe Bild Schöpfungsplan und Weda Elysia Gesamtplan

Liebe Grüße die Weda Elysianer

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Neue Energie mit historischer Technik

Wasserräder sind historische Raritäten. Sie erzählen von vergangenen Zeiten und sind attraktive Anschauungsobjekte.
Bereits im 15. Jh. nutzte man die Wasserkraft der Bode im „Neuen Werk“ bei Rübeland zur Verhüttung von Eisenerz. Später lösten Turbinen, die bis in die 1960er Jahre Strom erzeugten, die Wasserräder ab.
Bei Neuwerk an der Bode steht seit Ende 2006 ein neues Wasserrad, das der elektrischen Energiegewinnung dient. Es ist ein ausgeklügeltes kleines technisches Meisterwerk, das pro Tag bis zu 250 Kilowattstunden Elektroenergie erzeugen kann. „Ungefähr 20 Haushalte können darüber versorgt werden“, erläutert Dr. Christoph Unger, Bauherr und Eigentümer des Wasserrades. …
Das sogenannte oberschlächtige Wasserrad hat einen Durchmesser von 4,10 m und ist 1,50 m breit. Bei einem solchen Wasserrad trifft das Wasser von oben auf die Zellen. Die Fallhöhe des Wassers von 4,70 m wird dadurch bestens genutzt und der Materialaufwand optimiert. Ein 11,5 KW Generator wandelt die Energie um und speist sie ins öffentliche Netz ein. Das Rad sei „eine Hightechanlage auf historischer Basis“, so Christop Unger, und für die sachsen-anhaltinische Herstellerfirma aus Bad Bibra „praktisch ein Referenzobjekt“.
Ein Graben leitet dem Rad das nötige Wasser zu. Per Auflage darf der Bode nur soviel Wasser entnommen werden, dass mindestens 500 Liter/Sekunde verbleiben. Christoph Unger hat dazu 400 m eines alten verschütteten Ausleitungsgrabens freigelegt und wieder instand gesetzt. Es ist einer von vielen Gräben, die ehemals Wasser der Bode zur Neuwerker Hütte leiteten.
Unmittelbar in der Nähe des Wasserrades führt der Harzer Hexenstieg vorbei. Wanderer können hier eine Pause einlegen und dem Rauschen des Wasserrades lauschen. Als Anschauungsobjekt mit seinem historischen Grabensystem ist es auch für Schulklassen und sonstige Neugierige eine Entdeckung. Neben den historischen und technischen Besonderheiten ist es außerdem eine interessante Lösung für Erneuerbare Energie.
Der promovierte Elektroingenieur im Ruhestand, Dr. Christoph Unger, ist gern bereit, Interessierten historische und technische Details vor Ort näher zu erläutern.

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