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von Christa Jasinski von der Garten WEden

Eine Demokratie, oder das, was wir uns darunter vorstellen, lebt von Kompromissen. Da der Mensch ein individuelles Wesen ist, hat jeder Mensch andere Bedürfnisse und Lebensziele und in einer Demokratie muss sich stets der Einzelne der Mehrheit unterordnen. Aber wer weiß, was die Mehrheit tatsächlich will? Politiker behaupten einfach, dass das, was sie fordern, dem entspricht, was auch die Mehrheit denkt, obwohl alles, was sie anstreben, in der Regel das ist, was die Lobbyisten wollen. Wir sollen kompromissbereit sein – das wird von uns verlangt.
Doch was bedeutet eigentlich das Wort Kompromiss? Wie viele andere Worte, die von uns Unterordnung verlangen, stammt dieses Wort ebenfalls aus der Kunstsprache Latein.

Wikipedia sagt dazu: Der schon bei Cicero belegte Ausdruck „compromissum“ stammt aus der lateinischen Rechtssprache und bedeutete dort, dass die streitenden Parteien gemeinsam versprechen (com-promittunt), sich dem Schiedsspruch eines zuvor als Schiedsrichter angerufenen Dritten zu unterwerfen. Eine Partei, die den Schiedsspruch nachher nicht anerkennt, verliert eine zuvor hinterlegte Pfandsumme Geldes.

So die ursprüngliche Bedeutung eines Kompromisses. Ein Kompromiss bedeutet, dass meist keiner das machen kann, was ihm wirklich entspricht. Letztendlich müssen sich alle unterordnen und so lernen wir schon als kleine Kinder, dass nicht unsere persönlichen Ziele wichtig sind, sondern die Ziele, die der „Mehrheit“ entsprechen. Aber was sind die Ziele der Mehrheit? In unserer Gesellschaft betrachten die meisten Menschen als ihre Ziele das, was eine Elite ihnen über die Medien vorsetzt. Man kann es also drehen, wie man will, ein Kompromiss bringt Menschen, die sich zum Beispiel ihren Familienlandsitz aufbauen wollen, eher davon ab, als dass er sie ihrem Ziel näher bringt.

Es beginnt schon mit Diskussionen über Inhalte der Anastasia-Bücher. Manche Menschen sagen dann, man solle alles nicht so eng sehen und man könne ja auch Kompromisse machen. Doch uns sollte klar werden, dass uns jeder einzelne Kompromiss massiv hemmt. Alleine über das Begreifen – oder besser noch Ergreifen – der Inhalte der Bücher, können wir erkennen, was ein Landsitz überhaupt bedeutet. Über die Naturwissenschaften lässt sich das wedische Wissen nicht definieren – hier greifen intellektuelle Wahrnehmungsfaktoren, die nur allzu gerne als Oberbegriff „Wissen“ hergenommen werden. Doch dieses Wissen ist pur physikalisch und mit dem bloßen Verstand einzuordnen.

Wollen wir das kosmische Wissen wirklich erfahren, bedarf es einer rigorosen Kompromisslosigkeit!

Und hier scheiden sich seit jeher die Geister, weil kompromissloses Wissen als Angriff gegen das heutige Weltverständnis gesehen wird. Jesus war so ein Stein des Anstoßes, weil er kompromisslos sein Wissen darlegte, genauso, wie es heute Anastasia ist. Kompromisslosigkeit hat etwas mit „Stellung beziehen“ zu tun. Wer kompromisslos lebt, macht keine Ausflüchte mehr in ein materialistisch darstellbares Wissen, weil es ja nur ein Teilwissen darstellt.
Naturwissenschaftlich geprägtes Wissen und Universalwissen stehen sich in unserer Welt gegenüber. Soll nun das, für alle erfahrbare, naturwissenschaftlich geprägte Wissen über dem Universalwissen stehen, kommt es zu massiven Diskrepanzen – was im Grunde wenig sinnvoll ist. Denn materielles Wissen ist ja nur ein Teil vom Gesamten und kann niemals das Ganze sein – geschweige denn, sich darüber setzen. So lässt sich aus dem verstandesmäßigen, naturwissenschaftlich geprägten Wissen auch keine Basis für das universalen Wissen schaffen und ein Mensch, der über die Materie hinaus blickt, der kann das auch nicht materiell erklären. Hier hilft alleine der Glaube an höheres Wissen, das wir Menschen in einer bewussten Anbindung ans Akashafeld wieder finden können.

Wissen ist wedisch und ein Wede ist wissend. Jeder, der die Anastasia-Bücher gelesen hat, der entdeckt schnell, dass man sie mehrmals lesen muss, damit man sie in vollem Umfang begreift. Wer wieder ein Wede werden möchte, für den ist es enorm wichtig, dass er seine Akashaanbindung wieder wahrnimmt und seinWissen aus anderen Quellen bezieht, als aus Quellen, die die Materie als einzige Grundlage darstellen.
Wenn Menschen daran gehen und eine Familienlandsitzsiedlung aufbauen, dann werden sie ständig in Diskussionen mit Menschen verwickelt, die diese Siedlung mit anderen Lebensgemeinschaften vergleichen. Lebensgemeinschaften, deren Ziel der Naturschutz und die Heilung der Natur ist,oder die andere gemeinschaftliche Lebensformen aufbauen möchten. Die aber keine Ahnung darüber haben, was die energetische Bindung zwischen Schöpfern und ihrem Land bedeutet. Oder was passiert, wenn man seine Ahnen auf sein Land einlädt. Lässt man sich auf diese Diskussionen ein, bringt das nichts, weil eine Familienlandsitzsiedlung im Grunde keine Kompromisse zulässt. Nirgendwo steht geschrieben, dass Menschen, die eine Familienlandsitzsiedlung aufbauen, allen eventuell Interessierten gerecht werden müssen.
Das stärkste Glied einer Kette sollte jedoch zugleich das schwächste sein können, damit alle Glieder wieder erstarken. Doch wenn Mitglieder laufend versuchen, das stärkste Glied durch irgendwelche Diskussionen schwach zu halten, kommt dabei nur die Bestätigung einer kollektiven Macht heraus, denn anders kann man die meisten dieser Diskussionen nicht werten. Das sollte alle motivieren, sich nicht mehr in die Schwächung zu gehen und sich auf Diskussionen über die Bücher einzulassen – ihre Inhalte sind sehr klar!
Solche Diskussionen sind gesteuert durch pure Anhaftungen des Verstandes, der alles so regeln will, dass es einem kollektiven Verständnis gereicht. So äußern sich Menschen, die für alles eine kollektive Antwort erzwingen wollen. Sie denken nicht daran, dass die eigentlichen Antworten individueller Natur sind, intuitiv begriffen und nicht kollektiv vorgegebenen werden können.

Mein Sohn hat einige Zeit in einer russischen Siedlung gelebt und die meisten Probleme traten auf, weil man anfangs meinte, für Alle und Alles offen sein zu müssen und Jeden erst einmal aufzunehmen. So gab es dort einerseits Menschen, die aus einem tiefen Wunsch heraus eine Siedlung nach dem Bild Anastasias aufbauen wollten und andererseits Menschen, die in der Großstadt lebten und ihr Land samt Haus nur zum Wochenendaufenthalt nutzten. Dazwischen gab es noch viele andere Lebensvorstellungen. Die Probleme waren vorprogrammiert und es blieb überhaupt nichts anderes übrig, als Kompromisse zu machen. Kompromisse, die immer weiter von dem eigentlichen Ziel weg führten und die Menschen schwächten, die das Bild einer Siedlung nach Anastasia vor Augen hatten. Irgendwann änderte man das und nahm nur noch Menschen auf, die auch die Bücher gelesen hatten. Seitdem wird es besser, weil inzwischen die Mehrheit der dort lebenden Menschen das eigentliche Ziel der Siedlung nach dem Bild Anastasias vor Augen haben und diejenigen, die damit nicht klar kommen, ihre Landsitze wieder abgeben.

Auch ich habe in meinem Leben festgestellt, dass jeder Kompromiss im Grunde ein fauler ist, weil ich dabei stets einen Teil meiner Lebensziele zurück stecken muss. Seit ich das für mich erkannt habe, lebe ich Kompromisslos! Kompromisslos leben, bedeutet ja nicht, dass ich meine Ziele über die Ziele Anderer stelle. Wer sich und die Menschen in seinem Umfeld liebt, wer sich von spirituellen Grundsätzen leiten lässt, der hat keine Ziele, die anderen Menschen schaden! Mein Mann und ich waren vom Wesen her sehr unterschiedlich, aber unsere Ziele waren es nicht – deshalb waren bei uns keine Kompromisse nötig. Ich denke, dass aus einer Gemeinschaft, in der unterschiedliche Ziele herrschen, keine echte Gemeinschaft entstehen kann. Kompromisslosigkeit schon in der Planung ist etwas, das einer guten und liebevollen Gemeinschaft gerecht wird. Ein gemeinsamer Nenner, wie ihn die Schöpfer von Weda Elysia aufgestellt haben, ist für entstehende Familienlandsitzsiedlungen eine sehr gute Sache. Auf diese Weise weiß jeder, der sich in die Gemeinschaft einfügen möchte, worauf er sich einlässt.

Christa 2015 neuIch wünsche uns allen ganz viel Kraft, dass wir es schaffen und gemeinsam Siedlungen aufbauen, die der Vision Anastasias gerecht werden.

Christa Jasinski

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