Gemeinsames Sein ist so wertvoll und bereichernd. Das durften wir erneut erfahren während des letzten Kennenlerntreffens im Naturgarten.
Die Sonne hat uns in dieser Zeit wärmend begleitet, was die Seele erstrahlen lässt.

In diesen Tagen sind wir in vielen Momenten ins Tun gekommen und haben so auch den lieben Menschen, die zu uns gefunden haben, vieles mitgeben dürfen.

Auch wir nehmen aus diesen Treffen Lehrreiches mit. Nur so kann Entwicklung stattfinden.

Was haben wir also Schönes getan?

Nach dem ersten Beschnuppern in gemütlicher Runde stand unter anderem das Angebot auf dem Programm, einen Steckstuhl herzustellen.

Ein Steckstuhl entsteht2 Josephine und ihre Mutter Jana beim Hobeln des Zirbenholzes.

Die Begeisterung beim Wirken und der Enthusiasmus haben mich absolut beglückt und es war eine Freude dies zu begleiten.

Am Samstag und am Sonntag wurde zum Yoga eingeladen. Dieser Einladung wurde dankend gefolgt und es hat mir viel Spaß bereitet, die kleine Gruppe durch die Stunden zu begleiten.

Yoga im Grünen „Der Stern“

Parallel zum Yoga war Johannes fleißig dabei, die Klotzbeute fertigzustellen bzw. bezugsbereit zu machen.

Baumstammbeute wird fertig gestellt2

Abschließend hat er Lehmputz angebracht, um die Lücken zu schließen, wodurch ein wundervolles Einflugloch entstehen konnte.

Flugloch Einflugloch

Nicht zu missachten ist das Training für die Anastasie-Festspiel-Olympiade!
Herrlich war das und wir haben soviel miteinander gelacht.

Getestet wurde: Baumstammweitwurf, Zielsteinwurf, Baumklettern (keine Disziplin in Grabow!) und Wettrennen (keine 800m!). Alle Männer haben sich am Baumstammweitwurf probiert und es mit beeindruckenden Kräften gemeistert:

Baumstammweitwurf - Heinrich Heinrich am Start!

Baumstammweitwurf - Felix Felix in Aktion,

Baumstammweitwurf - Johannes Johannes macht sich bereit,

Baumstammweitwurf - Gerhard Gerhard,

Baumstammweitwurf - Maik …und Maik

Zwischendurch fand ebenfalls Akrobatik ihren Raum.

manege frei2 Johannes und ich

manege frei  Jenny, Josephine und Felix (v.l.n.r.)

Jetzt wird es kuschlig:

Wollvielfalt1 Heinrich genießt die Weichheit der Schafswolle

Von der Wolle zum Strickgarn.

Das hat uns Aruna näher gebracht in zwei liebevoll gestalteten Vorträgen bzw. Workshops.

Zum einen zeigte sie uns, wie Wolle kadiert wird, was sich als doch sehr herausfordernd erwies!

Geduld ist hier wohl eine angemessene Eigenschaft, die mitgebracht werden will, wenn man sich der Wolle widmet. Entweder ist dies mit einer Maschine möglich:

Kadiermaschine2 Kadiermaschine

Oder man verwendet die mechanische Variante:

mechanisches kadieren Kadierbürsten

Auch das Wolle-spinnen hat sie uns gezeigt…

Handspindel - Aruna Aruna mit einer Handspindel

Handspindel - Aruna1

…und für jeden eine Handspindel bereit gehalten, so dass gleich losgelegt werden konnte mit dem Selbstausprobieren.

gruppenspindeln

Und dann wurde es noch matschig – auf „Putzige Weise“.

Es wird Lehmputz hergestellt und sogleich an die Wand gebracht.

Zuerst wird für den Putz Lehm angerührt mit Wasser. Dann Wird Sand herangekarrt.

Lehmputz entsteht2

Und schließlich wird Heu mit einem Stroh-/Heuschneider geschnitten.

Lehmputz entsteht1

Diese drei Komponenten werden nun miteinander gemischt; das heißt, gestampft.

Gleichzeitig ein schlickiger Spaß!

Lehm stampfen

Nach kurzer Ziehzeit ist der Lehmputz auch schon bereit zum An-die-Wand-bringen.

Zuerst wird der Lehm mit den Händen an die Wand gebracht.

Lehmputz anbringen

Im Anschluss wird mit einem Spatel der Lehm schön gleichmäßig verstrichen.

Lehmputz anbringen mit Kelle

Oh! Und geschmückt wurden wir auch – zumindest der ein und andere – mit selbstgeflochtenen Blumenkränzen von Jenny und Josephine. Eine ganz tolle Idee mit ebensolchem Ergebnis:

flower-power - Felix geschmückter Felix

Am Sonntagabend ist es Zeit, um einen Mittelater-Markt zu besuchen.

Wir gehen nicht alle zugleich dorthin, denn unsere Besucher möchten noch gerne das Sensen näher kennenlernen und es sich von Felix zeigen lassen.

So sind wir dann in zwei Gruppen losgegangen, um danach im Naturgarten wieder zur gemeinsamen Runde zusammenkommen zu können.

Da vielerorts welche stattfinden, entschließen wir uns für den auf dem Regenstein.

Es ist eine wunderschöne Kulisse für solch ein Event und der laue Abend lässt es gewandeten Besuchern, wie wir es waren, keineswegs frösteln.

Aruna und Maik  Aruna & Maik

Daya und Johannes Johannes & ich (Daya)

Wir genießen einen herrlichen Ausblick. Zu sehen ist ein Teil des Goldbachs.

Goldbach

Zwischendurch hebe ich noch nen Fels 🙂

Power

Und wir freuen uns, dass eine Live-Band spielt. Sofort wird der Moment ergriffen: Schuhe aus und ab geht’s!

Tanz1

Kreistanz

Gänzlich glücklich und erfüllt von den Momenten auf dem Regenstein kehren wir zurück in den Naturgarten und finden nach und nach alle wieder zusammen zur Abschlussrunde.

Das positive Feedback und die konstruktive Kritik geben uns viele wertvolle Impulse.

Wir sind in einen tollen Austausch gekommen.

Ohne Musik und Gesang geht es natürlich so gar nicht!

Umso schöner war es, als plötzlich eine Gitarre gezückt wurde! Super!

Auch die Altflöte war dabei und schon konnte das Musizieren beginnen.

musizieren

Was jeder immer und überall mitbringt, ist seine Stimme, die erklingen möchte und darf.

Das gemeinsame Singen ist eine so wundervolle Art, miteinander zu sein. Das genieße ich jedes Mal so sehr! Danke für jedes Lied, für jede Melodie, für jeden Klang!

So, und das Ergebnis des Steckstuhls, um den Bogen zum Beginn wieder herzustellen, kann sich sowas von sehen lassen!

Steckstuhl Einfach spitze!

Steckstuhl-Premiere wird natürlich sofort getestet!

Der Abend schenkte uns noch einen bezaubernden Sonnenuntergang, den wir so lange beobachteten, bis die rote Scheibe im Wald, hinter dem Hügel, versank.

Sonnenuntergang

Abschließend noch ein kleines Kinder-Mantra:

Trommle mein Herz für das Leben –

singe mein Mund für den Frieden.

Trommle mein Herz für das Leben –

singe mein Mund für den Frieden.

Das die Erde schöner für alle werde.

Das die Erde schöner für alle werde.“

Blütenzauber1 Schöne Ackelei

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