Schlagwörter

,

am 14.12.2019 vor dem Haus Lindenquell in Wienrode.

Mehrere Wochen der Vorbereitung für unseren schönen Jul- & Kunsthandwerkermarkt haben sich gelohnt. Wir danken an dieser Stelle den vielen tatkräftigen Helfern!

Jul2

Es wurden Stände und andere schöne Dinge gebaut. Unser kleines Haus, welches wir für diesen Tag schon öffentlich nutzen durften, wurde rustikal-gemütlich hergerichtet. Theater geprobt, Kostüme, Requisiten und Bühnenbild gebastelt, gebaut und genäht und natürlich schöne kunsthandwerkliche Produkte zum Verkauf hergestellt, leckeres Essen vorbereitet und alles festlich und vorweihnachtlich geschmückt.

Jul4

Die Tore unseres Marktes öffneten sich um 14 Uhr und die ersten Besucher strömten ungeachtet einiger Zaungäste zahlreich auf den Julmarkt und freuten sich daran.

Jul7

Es erklangen schöne Harzer Weihnachts- und Winterlieder, das Essen schmeckte, die Stimmung war prächtig, die Kinder hatten ihren Spaß bei Ballwurfspiel und Basteln und das Wetter war uns gnädig.

Jul11

Zwei Feuer wurden bei beginnender Dunkelheit angezündet und es konnte Stockbrot gebacken werden. Unsere neuen Stände wurden sehr gelobt.

Jul9

Der Säge- und Nagelwettbewerb für Groß und Klein wurde nur sporadisch genutzt. Dieses Kräfte- und Geschickmessen braucht wohl noch etwas Überwindung.

Jul12

Gleich zwei mal lud die Märchenkutsche zur Rundfahrt durchs Dorf und nebenher wurde ein Märchen vorgelesen.

Jul10

Bei beginnender Dämmerung wurde der Platz in eine Theaterkulisse gewandelt und ein lang geprobtes Theaterstück wurde vor mehr als 100 Interessierten uraufgeführt. Viele Stimmen wurden laut, daß diesem Fest im nächsten Jahr noch weitere folgen mögen.

***

Trotz gezielter Streuung von Falschinformationen über unser Projekt und massiver Verletzung der Persönlichkeitsrechte, auch durch penetrantes Filmen und Fotografieren von der anderen Straßenseite aus, war der Markt sehr gut besucht.

Es scheint, als habe diese Aktion in vielen Besuchern unangenehme Erinnerungen an alte Stasizeiten und -methoden geweckt. Uns hat daher die Standhaftigkeit der Wienröder und Gäste gegen diese diffamierende Störaktion sehr berührt.

Und deshalb danken wir all denen, die allem Unbill zum Trotz es sich nicht nehmen ließen, als freie Menschen selber zu entscheiden, wo sie hingehen und an welchen Festen sie teilnehmen möchten.

Noch ein paar Worte zu den Zaungästen auf der anderen Seite der Straße.

Wie wir kurz vor der Öffnung durch die Polizei erfuhren, hatte die Partei „Die Linke“ einen Stand angemeldet um über unser Projekt „aufzuklären“. Wie Menschen, die uns nicht kennen, anderen unsere Absichten erklären wollen, ist uns jedoch ein Rätsel.

Auch zwei Beamte vom Ordnungsamt waren neben einem Polizisten für dieses Ansinnen abgestellt worden. Da stellt sich die Frage, wer solche Einsätze eigentlich bezahlt?

Bald kamen dann auch eine handvoll Leute und bauten einen Stand auf. Wie sich herausstellte, sollten damit Menschen vom Besuch unseres Marktes abgehalten werden. So wurden einige angesprochen mit der Frage, „ob sie denn wirklich da hingehen wollen, zu den „Nazis“. Auch ein Faltblatt wurde ausgegeben.

Jul3

Wenig später tauchte die „Rechtsextremismus-Expertin“ Andrea Röpke mit zwei Begleitern auf und begann, jeden Besucher mit Kind und Kegel zu fotografieren und machte unentwegt Bilder zu unserem Markt hinüber. Viele Besucher brachten ihren Unmut darüber zum Ausdruck. Wer den Artikel von A. Röpke im Bnr gelesen hat und auf dem Markt war, wird wohl nur mit dem Kopf schütteln können. Auch fragen wir uns, woher A. Röpke so detailliert über einige Besucher berichten konnte.

Zwei junge Männer hatten sich schon im Laufe des Tages im Dorf herumgetrieben, Leute ausgefragt und behauptet, sie wären Journalisten. Sie wurden dann am Stand der Linken wiedererkannt, und auf Nachfragen antworteten sie, sie hätten vorgegeben, Journalisten zu sein, um an Informationen zu kommen.

Auch wurde versucht, uns mit dem Vandalismus der vorangegangenen Nacht in direkten Bezug zu bringen. Von Nachbarn und aus der Zeitung erfuhren wir, daß in der Nacht die Reifen vom Pfarrer Meissner und Frau Halupnik und deren „Gästen“ zerstochen wurden.

Solche seltsamen Verkettungen von Ereignissen können einen schon sehr nachdenklich machen.

Nachdenklich und besorgt macht auch, daß mehrere Wienröder unter Druck gesetzt wurden, dem Markt fernzubleiben.

Dennoch!

Weihnachtsfrieden